Robert Bosch-Stiftung fördert Kooperation mit Berufskollegs der Region
"BWL in OWL"
(BUZ) Auch für angehende Studierende der Betriebswirtschaftslehre gilt: je früher und besser die Information, desto sicherer der spätere Studienerfolg.
In Zusammenarbeit mit dem Rudolf-Rempel-Berufskolleg (Bielefeld) und dem Friedrich-List-Berufskolleg (Herford) geht die Universität Bielefeld bei der Heranführung betriebswirtschaftlich interessierter Schüler an ein entsprechendes Studium neue Wege: Lehrende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften geben schon in der Schulzeit in einschlägigen Veranstaltungen Orientierungshilfe bei der Studienentscheidung und ermöglichen an aktuellen Fallbeispielen unmittelbare Einblicke in die betriebswirtschaftliche Forschung. Aber auch die Lehrer sollen in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen die neuesten Forschungstrends in der Betriebswirtschaftslehre kennen lernen. Das von der Robert Bosch-Stiftung für drei Jahre mit 75 000 Euro finanzierte Projekt "BWL in OWL" wird von den Professoren Reinhold Decker und Rolf König (beide Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) koordiniert. Ein erstes Informationstreffen mit 100 Schülern und Lehrern der Berufskollegs hat bereits stattgefunden. Neben der Vorstellung des Projekts und einem Überblick über die Studieninhalte im Fach BWL hörten die Besucher auch eine Beispielvorlesung aus dem Bereich "Marketing".
- Das Schüler-Projekt "BWL in OWL" wird von den Bielefelder Wirtschaftswissenschaftlern Rolf König (links) und Reinhold Decker (2. v.l.) koordiniert.