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Forschung

Controlling

  • Informations- und Koordinationsaspekte des Rechnungswesens
  • strategische Kostenrechnung
  • Methoden des Kostenmanagements (z.B. Target Costing)
  • zielorientierte Budgetierung

Investitionsplanung und -controlling

  • Investitionsbudgetierung
  • begleitende Investitions- Erfolgsermittlung und Festlegung langfristiger Prämiensysteme

Produktion und Logistik

  • Lager- und Transportlogistik
  • Materialbereitstellung
  • Losgrößenplanung
  • Fertigungssteuerung unter besonderer Berücksichtigung von kundenorientierten Lieferterminen
  • Produktionsplanung unter Unsicherheit

Forschungsschwerpunkte 1:
Methoden und Instrumente des Controlling

Generelle Aufgaben des Controlling sind die Versorgung der betrieblichen Entscheidungsträger mit Informationen, die Sicherung der Rationalität der Entscheidungsprozesse und die Koordination des Entscheidungsverhaltens in Unternehmen mit dezentraler Organisation der Entscheidungsbefugnisse. Im Rahmen des FSP 1 werden bekannte und neue Methoden und Instrumente des Controlling hinsichtlich dieser Aufgaben untersucht.

Im Zentrum stehen dabei die Ausgestaltung und Eignung von Methoden und Instrumenten des Controlling

  • für Situationen mit informatorischer Unsicherheit und beschränkt-rationalem Entscheidungsverhalten.
  • für Situationen, in denen dezentrale Entscheidungen aufeinander abgestimmt werden müssen.
  • für Situationen, in denen die Auswirkungen der Entscheidungen für verschiedene interne sowie externe Adressaten relevant sind.
  • für Situationen, in denen die Entscheidungen von Gruppen von Verantwortlichen getroffen werden.

Konkrete Forschungsgebiete umfassen u.a.

  • die Kapazitäts- und Preisplanung,
  • industrielle Dienstleistungen,
  • das Zielkostenmanagement (Target Costing),
  • die Investitionssteuerung und
  • Verrechnungspreise.

zugehörige Projekte:

Forschungsschwerpunkt 2:
Ökonomische Analyse von Normen und Mechanismen

Die Daten des internen Rechnungswesens und des Controlling finden ihren Niederschlag nicht zuletzt in der externen Rechnungslegung (Unternehmenspublizität). Zu ihren Funktionen zählt die Information des Kapitalmarktes über die publizitätspflichtigen Unternehmen. Der Normensetzungsprozess in Europa und in Deutschland richtet sich seit nun schon geraumer Zeit darauf, das Vertrauen der Anleger in die Produkte der Unternehmenspublizität zu stärken. Insbesondere der sich verändernde Normenrahmen bezüglich der Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers soll hierbei ein Schwerpunkt der neueren Untersuchungen sein.

Andererseits basieren die Vergütungen von Entscheidungsträgern oft auf Daten der externen Rechnungslegung oder auf durch sie beeinflusste Bemessungsgrundlagen. In diesem Kontext stellen sich Fragen der Anreizkompatibilität der Normen und Regelungen sowie des strategischen Verhaltens der Akteure innerhalb dieses Rahmens. Der analytische Kern dieses Untersuchungsgegenstandes weist starke Ähnlichkeiten zu Fragestellungen der Controllingforschung auf. Neben den schon genannten Themen wird dies auch bei aktuellen Diskussionsgegenständen wie der externen Qualitätssicherung im Bereich der Wirtschaftsprüfung (staatliches Aufsichtsamt, Peer Review) oder den Vorhaben zur Stärkung der Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer (interne und externe Rotation) deutlich. Hieraus resultiert der Versuch, Methoden, die in der Controllingforschung erfolgreich angewandt wurden, auf diesen Untersuchungsgegenstand zu übertragen.

zugehörige Projekte:

Forschungsschwerpunkt 3:
Lotsizing and Scheduling

Losgrößenprobleme sind Gegenstand der produktionswirtschaftlichen Forschung von deren Anbeginn an. Im Rahmen des FSP wird u.a. untersucht, wie sich die Nachfrage- oder die Produktionsunsicherheit auf die Ermittlung optimaler Losgrößen auswirkt und wie Losgrößen und Losreihenfolgen simultan bestimmt werden können (Discrete Lotsizing and Scheduling Problem, DLSP, Economic Lot-Scheduling Problem, ELSP). Die in diesem Rahmen notwendige algorithmische Lösung von Losgrößenproblemen führt auf Fragen ihrer numerischen Komplexität. Es erweist sich, daß eine konsistente komplexitätstheoretische Behandlung der Probleme konzeptionelle Veränderungen notwendig macht, die über die Losgrößenprobleme hinausweisen und um den Zusammenhang von Problem, Modell und Komplexität im Operations Research kreisen. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des FSP ist die Entwicklung von Algorithmen für Ablaufprobleme, bei denen die verschiedenen Aufträge einen gemeinsamen Fertigstellungstermin haben. Solche Common Due Date Probleme nehmen nicht zuletzt wegen ihrer praktischen Relevanz in der aktuellen Fachdiskussion einen erkennbaren Raum ein.

zugehörige Projekte:



 

Aktuelles

Sprechstunde von Prof. Dr. Jahnke im Wintersemester 2018/2019

Die Sprechstunde findet im Wintersemester 2018/2019 nach Absprache statt. Die Termine werden von Frau Aufdemkamp vergeben.