Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Betriebswirtschaftslehre

 
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Uni von A-Z
AnreizeAnreize
Startseite  > Bereiche  >  BWL  >  BWL Personal, Organisation und Unternehmungsführung  >  Lehre  >  Lexikon PM
  
Universitätssuche
Mai
Mo Di Mi Do Fr Sa So
18 30 1 2 3 4 5 6
19 7 8 9 10 11 12 13
20 14 15 16 17 18 19 20
21 21 22 23 24 25 26 27
22 28 29 30 31 1 2 3

weitere Termine

Donnerstag 10. Mai 2012
Kategorie: Innovations- und Technologiemanagement
"Meet an Entrepreneur" am 22.05.2012
Montag 07. Mai 2012
Kategorie: PC-Verwaltung
Wiwiadmins: Neue Kernzeiten im SoSe 12
Mittwoch 02. Mai 2012
Kategorie: wiss. Studienberatung
Verstärkung für ROCK YOUR LIFE! Bielefeld e.V. gesucht
Donnerstag 19. April 2012
Kategorie: Fakultätsmeldungen
Stellenausschreibungen
Donnerstag 12. April 2012
Kategorie: Marketing
Online-Befragungssoftware „Unipark“

Anreize

(„incentives“)

Bei einem Anreiz (synonym: Stimulus) handelt es sich um jenen Teil der von Individuen wahrgenommenen Situation, der bei einem Individuum bestehende Motive (und Motivation) aktiviert, Belohnungen verspricht und letztendlich Verhalten auslösen soll resp. kann (Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeistungsdeterminantenkonzept). Voraussetzung ist die Kompatibilität der wahrgenommenen Anreize und der individuellen Motive. Die möglichen Anreize zur Stimulierung können in vielfältiger Weise klassifiziert werden:nach dem Objekt in materielle und immaterielle Anreize. Materielle Anreize (synonym: finanzielle bzw. monetäre Anreize) umfassen neben dem direkten Entgelt alle solchen Gegenleistungen eines Betriebes, die einen materiellen Wert haben, v. a. Sicherungs- und Versorgungssysteme, Werkswohnung, Kredithilfen u. a. m. Immaterielle Anreize lassen sich nicht direkt „messen“. Ihnen kommt ein immaterieller Wert zu. Differenzieren kann man sie bspw. in Anreize durch die Arbeit selbst (Autonomie, Identität, Anforderung, Sinn u. ä.), soziale Anreize (Kollegen- und Vorgesetztenverhalten) und Anreize des inner- und außerbetrieblichen Umfeldes (Image, Prestige u. ä.). Materielle Anreize strahlen manchmal auch einen - teilweise sogar stärkeren - immateriellen Wert für die Betroffenen aus, sei es als äußeres Anzeichen der Anerkennung und/oder über den damit verbundenen Imageeffekt auf Dritte. nach den Quellen in intrinsische und extrinsische Anreize. Extrinsische Anreize sind mehr umwelt- und weniger tätigkeitsabhängig. Für bestimmte i. d. R. gewünschte Verhaltensweisen und Ergebnisse werden sie einem Mitarbeiter von seiner Umwelt in materieller und immaterieller Form gewährt. Intrinsische Anreize ergeben sich jeweils unmittelbar aus resp. mit den Tätigkeiten eines Mitarbeiters in Form persönlicher Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse, zumindest wenn entsprechende Motive aktiv sind. nach den Ansprechpartnern in individuelle, gruppenbezogene und betriebsweite Anreize. Darüber hinaus lassen sich die Anreize nach spezifischen Steuerungszwecken und Zielgruppen differenzieren, z. B.: operative und strategische Anreize, Anpassungs- und Innovationsanreize, Anreize für Führungskräfte, Sachbearbeiter u. a. m. Die einzelnen Differenzierungen lassen sich dabei weiter untergliedern. Weithin die meiste Beachtung haben die beiden erstgenannten Klassifizierungen erhalten.

Lit.: Becker, F. G. 1990, Jost 2000, Schanz, G. 2000